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Seit ein paar Tagen läuft die neue Lambda Wärmepumpe statt der Gastherme. Das funktioniert alles hervorragend. Die Pumpe ist sehr leise, da muss man schon direkt danebenstehen, wenn man was hören will. Die Pumpe läuft so mit 500-600 Watt vor sich hin und bringt da einen COP von jenseits der 6 bei um die Null Grad Aussentemperatur- das ist beeindruckend. Wenn Heisswasser ansteht, dann liegt die Stromaufnahme bei rund 1,5 kw für so rund eine Stunde.
Jetzt werden wir mal sehen, wie das wird wenn es mal richtig kalt wird. Aber im Grunde mache ich mir keine Sorgen.
Wir brauchen nur eine Vorlauftemperatur mit 31 Grad, es ist auch eine 17 kw PV-Anlage installiert. Wenn ein bisschen Sonne da ist, reicht das locker zum Heizen. Um das Ganze noch effizienter zu machen, kommt später nochmal 13 kw Peak dazu und eine 22 kw Batterie. Das sollte die meiste Zeit reichen um 24/7 allein mit der PV zu heizen und auch den kompletten Strombedarf zu decken.
Es wird ganz sicher ein paarmal vorkommen, dass das Wetter so lange schlecht ist, dass es sich nicht mehr ausgeht. Aber mit dem Überschuss im Sommer und der Einspeisevergütung sollte das Haus rein finanziell betrachtet sogar einen Ertrag abwerfen.
Update nach fast 2 Monaten Betrieb
Es gab Anfang Dezember ein Problem mit einer Platine. Dass sowas vorkommen kann ist eigentlich normal und kein Grund gleich die Qualität anzuzweifeln. Auch im Hinblick darauf, dass die Platine aller Wahrscheinlichkeit nicht von Lambda selbst zusammengelötet wird.
Wichtig ist mir die Reaktion darauf und das war richtig gut.
Die Wärmepumpe meldete die Störung via Internet direkt an Lambda und am Sonntag!!! meldete sich ein Werkstechniker telefonisch bei mir. Wir haben dann gemeinsam ein paar Dinge via Remotecontrol und manuellem Eingriff auf Anweisung des Technikers probiert - leider ohne Erfolg. Am Montag in der Früh stand der Techniker vor der Tür und hat die Platine getauscht. Seitdem keinerlei Probleme mehr.
Jetzt hat es aktuell minus 10 Grad. Der COP liegt immer noch bei rund 4,3. Die Aufnahmeleistung pendelt dabei um die 1,5kw. Es sind immer noch knapp 40% Leistungsreserve übrig bis zur maximalen Ausgangleistung von 9kw. Denke der serienmäßige Elektroheizstab wird erst bei Temperaturen unter -25 Grad gelegentlich mal anspringen.
Kleiner Tip noch: Nachbarn informieren, dass es beim Abtauen schon mal zu deutlicher Dampfentwicklung kommen kann. Sieht auf den ersten Blick aus als ob die Wärmepumpe grad in Rauch aufgeht.